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Atemwegs-Erkrankungen

Atemwegs-Erkrankungen wie Allergien, Asthma oder Bronchitis zählen zu den sogenannten Volkskrankheiten. Erfahren Sie hier, was dagegen hilft.

Allergien, Asthma, Bronchitis: Die häufigsten Atemwegs-Erkrankungen

Atemwegs-Erkrankungen zählen aufgrund ihrer Häufigkeit zu den sogenannten Volkskrankheiten. Besonders oft in dieser Gruppe sind wiederum Asthma, COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und Heuschnupfen vertreten. Laut DAK Gesundheitsreport 2017 verursachen Atemwegs-Erkrankungen 14,7 Prozent des Krankenstandes.

Atemwegs-Erkrankungen: oben oder unten, chronisch oder akut?

Bei den Atemwegs-Erkrankungen unterscheidet man zwischen Erkrankungen der oberen und der unteren Atemwege. Zu den oberen Atemwegen gehören die Nase und die Nasennebenhöhlen, zu den unteren Atemwegen die Bronchien und die Lunge. Die Erkrankungen können entweder durch eine Schädigung der Atmungsorgane selbst oder durch eine Allergie (Heuschnupfen) hervorgerufen werden. Zudem wird zwischen chronischen (Asthma und COPD) und akuten Krankheitsbildern (Erkältung, Nasennebenhöhlen-Entzündung, Bronchitis) unterschieden.

Symptome und Folgen von Atemwegs-Erkrankungen

Besteht eine Atemwegs-Erkrankung, ist die Funktion der Atmungsorgane beeinträchtigt. So wird der Gasaustausch an den Lungenbläschen von Kohlendioxid aus dem Blut der Lungengefäße gegen Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft behindert. Dies wiederum führt zu Symptomen, wie zum Beispiel Husten, Halsschmerzen, Schnupfen oder Atembeschwerden.

Allergie: Ursachen, Symptome und Behandlung

Normalerweise bekämpft unser Immunsystem Krankheitserreger wie Bakterien und Viren. Dafür werden im Blut Antikörper gebildet, die schädliche Fremdstoffe erkennen und gegen sie vorgehen. Nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip gibt es immer einen bestimmten Abwehrstoff, der für einen bestimmten Fremdstoff verantwortlich ist. Bei einer Allergie hingegen kommt es zu einer Fehlreaktion des Immunsystems: Harmlose Umweltstoffe wie Pollen oder Hausstaubmilben führen zu einer extremen Abwehrreaktion. Der Erstkontakt mit einem Fremdstoff bleibt bei vielen Allergikern meist noch unbemerkt, erst wenn der Körper daraufhin einen Antikörper gebildet hat und der Allergiker ein zweites Mal mit diesem Stoff in Berührung kommt, werden allergische Reaktionen ausgelöst.

Symptome: Daran erkennen Sie eine Allergie

Es gibt die verschiedensten Arten von Allergenen. Entsprechend unterschiedlich fallen die Beschwerden einer Allergie aus. Zu den häufigsten Allergenen zählen Gräser, Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Nahrungsmittel oder Tierhaarschuppen. Dabei sind viele Allergiker nicht nur gegen einen bestimmten Stoff allergisch, sondern gegen mehrere. So kann ein Allergiker auch unter einer sogenannten Kreuzallergie leiden. Beispielsweise sind Menschen mit einer Allergie gegen Gräser häufig auch allergisch gegen Pollen. Pollen-Allergiker hingegen reagieren oft auch auf bestimmte Nahrungsmittel wie Nüsse allergisch. Typische Symptome einer Allergie sind beispielsweise Heuschnupfen, Schwellungen und Rötungen der Haut und Schleimhaut, laufende Nase, Niesreiz und Husten. Bei Verdacht auf eine Allergie ist es wichtig, einen Allergologen aufzusuchen. Denn verschleppt man beispielsweise einen vermeintlich harmlosen Heuschnupfen, kann es im schlimmsten Fall zu einem Etagenwechsel kommen. Das bedeutet, dass die Entzündung der oberen Atemwege (Nasenrachenraum) auf die unteren Atemwege (Lunge, Bronchien) übergeht. Allergisches Asthma ist eine mögliche Folge.

Behandlung: So wird eine Allergie therapiert

Die wichtigste Behandlungsmaßnahme bei einer Allergie ist, die Auslöser konsequent zu vermeiden. Bei einer Lebensmittel-Allergie mag das vergleichsweise einfach sein. Schwierig wird es allerdings bei einer Allergie gegen Pollen oder Hausstaubmilben. Für diese Art der Allergien stehen zur kurzfristigen Symptomlinderung Antihistaminika, Nasensprays, Augentropfen und in bestimmten Fällen auch Kortisonpräparate zur Verfügung. Als ursächliche Behandlung einer Allergie kann langfristig eine Hyposensibilisierung in Betracht kommen.

Asthma: Ursachen, Symptome und Behandlung

Asthma (med. Asthma bronchiale) zählt zu den besonders verbreiteten chronischen Atemwegs-Erkrankungen. Laut dem Global Asthma Report 2014 der Global Asthma Network Steering Group leiden derzeit weltweit 334 Millionen Menschen an der Atemwegs-Erkrankung. In Deutschland sind schätzungsweise sechs Prozent der Erwachsenen an Asthma erkrankt.

Symptome: Daran erkennen Sie Asthma

Asthma geht mit einer chronischen Entzündung der Atemwege einher. Die Betroffenen klagen insbesondere nachts und am frühen Morgen über anfallsweise auftretende Atemnot, ein pfeifendes Geräusch beim Aus- und Einatmen sowie Husten und Abhusten von glasig-zähem Schleim. Dieser entsteht dadurch, dass bestimmte Botenstoffe entzündlich auf die Atemwege wirken und es so zu einer Schwellung der Bronchialwand kommt.

Behandlung: So wird Asthma therapiert

Asthma ist bislang nicht heilbar, wohl aber in den meisten Fällen gut behandelbar. Bei der Langzeitbehandlung mit Medikamenten gibt es für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche jeweils ein Schema mit fünf Stufen. Je höher die Stufe, desto intensiver die medikamentöse Therapie. Dabei kommt es beispielsweise zur Anwendung von Bedarfsmedikamenten (Stufe 1) oder auch zur Dauertherapie mit Entzündungshemmern. Die Kontrolle des Krankheitsverlaufs sowie regelmäßige Patientenschulungen und das Vermeiden von möglichen Asthma-Auslösern sind ebenfalls wichtige Säulen der Behandlung.

Akute Bronchitis: Ursachen, Symptome und Behandlung

Bronchitis kann sowohl in akuter als auch in chronischer Form auftreten. In beiden Fällen handelt es sich um eine Entzündung der Bronchialschleimhäute. Die Symptome von akuter und chronischer Bronchitis unterscheiden sich vor allem in Schwere und Dauer der Krankheit. In über 90 Prozent der Fälle entsteht die akute Bronchitis aufgrund einer Virusinfektion. Daher ist die Gefahr, an einer akuten Bronchitis zu erkranken, in den feucht-kalten Wintermonaten besonders groß. Kinder, ältere Menschen und Menschen mit einem schwachen Immunsystem sind am häufigsten davon betroffen.

Symptome: Daran erkennen Sie eine akute Bronchitis

Die akute Bronchitis macht sich nach einer Inkubationszeit von wenigen Stunden oder Tagen in Form eines trockenen Hustens bemerkbar. Begleiterscheinungen einer akuten Bronchitis sind oftmals Schnupfen (Rhinitis), Kehlkopfentzündungen (Laryngitis), Entzündungen der Luftröhre (Tracheitis) sowie typische Symptome einer Virus- oder bakteriellen Infektion wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Der anfangs trockene Husten löst sich nach einigen Tagen und wird dann von hellem Auswurf (Schleim) begleitet.

Behandlung: So wird eine akute Bronchitis therapiert

In der Regel verläuft eine Bronchitis ohne Komplikationen und kann daher gut behandelt werden. Insbesondere Bettruhe, viel trinken und eine geeignete Therapie in Form von Mitteln gegen den Husten eignen sich für einen schnellen Heilungsprozess. Ebenso beschwerdelindernd wirken fiebersenkende Mittel, wie beispielsweise warme Wickel, und schmerzlindernde Wirkstoffe wie Paracetamol.

Weitere Infos zu Husten im Rahmen von Erkältungskrankheiten finden Sie auch auf folgenden Seiten: www.eucabal.de und www.bromuc.de

Chronische Bronchitis: Ursachen, Symptome und Behandlung

Im Gegensatz zur akuten Bronchitis, tritt die chronische Bronchitis über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten in mindestens zwei aufeinander folgenden Jahren auf. Die Ursachen einer chronischen Bronchitis sind vorwiegend Rauchen, das Einatmen von chemischen Reizstoffen durch Luftverschmutzung oder von schädlichen Gasen und Stoffen am Arbeitsplatz. Diese Giftstoffe reizen die Bronchialschleimhaut dauerhaft und können zu chronischen Entzündungen der Bronchien führen. Darüber hinaus kann sich auch eine nicht ausreichend ausgeheilte akute Bronchitis zu einer chronischen Bronchitis entwickeln. Wichtig ist bei einer Bronchitis daher die frühzeitige Behandlung mit Medikamenten. Verschlimmern sich die Beschwerden einer akuten Bronchitis, treten hohes Fieber und Atemnot auf, ist ein Besuch beim Arzt unumgänglich.

Symptome: Daran erkennen Sie eine chronische Bronchitis

Das Hauptsymptom einer chronischen Bronchitis ist der morgendliche trockene Reizhusten, der im Verlauf des Tages zu einem produktiven Husten mit weißlichem Schleim wird. Durch eine zusätzliche akute Atemwegsinfektion kann es zu einer Verschlechterung der chronischen Bronchitis kommen. In dem Fall sollte man frühzeitig mit einer Behandlung eingreifen, um eine dauerhafte Verengung der Atemwege (chronisch obstruktive Bronchitis) zu vermeiden. Der trockene Husten zeigt sich allerdings oftmals über Jahre hinweg als einziges Symptom.

Behandlung: So wird eine chronische Bronchitis therapiert

Da Rauchen in den meisten Fällen die Hauptursache für die Entstehung einer chronischen Bronchitis ist, sollte die Rauchgewohnheit dringend eingestellt werden. Dies erhöht die Chance, eine Verschlimmerung des Zustands zu verhindern. Auch andere Reizstoffe im Beruf oder in der Umwelt gilt es weitestgehend zu meiden. Bronchienerweiternde und entzündungshemmende Medikamente gehören zur Basisbehandlung einer chronischen Bronchitis. Zudem kann es hilfreich sein, viel Flüssigkeit zu sich nehmen, da somit der Bronchialschleim verdünnt und sein Abtransport erleichtert wird.

COPD: Ursachen, Symptome und Behandlung

COPD – die Abkürzung für Chronic Obstructive Pulmonary Disease oder zu Deutsch: chronisch-obstruktive Lungenerkrankung – ist die weltweit zweithäufigste Atemwegs-Erkrankung. Experten schätzen, dass in Deutschland zehn bis zwölf Prozent der Erwachsenen über 40 Jahren unter einer COPD leiden.

Symptome: Daran erkennen Sie eine COPD

Die COPD ist eine chronische Atemwegs-Erkrankung, die sich schleichend, meist über Jahre hinweg entwickelt. Das hat zur Folge, dass sie oft nicht gleich zu Beginn von dem Betroffenen erkannt und vom Arzt diagnostiziert wird. Gerade anfangs wird COPD von Betroffenen oft als „Raucherhusten“ abgetan. Typische Beschwerden, die sich im Verlauf der immer weiter fortschreitenden Atemwegs-Erkrankung zeigen, werden als sogenannte AHA-Symptomatik zusammengefasst: Auswurf, Husten, Atemnot. Je nach Krankheitsstadium zeigen sich die Beschwerden milder oder ausgeprägter. Unabhängig vom Schweregrad ist es für COPD-Patienten wichtig, Infektionskrankheiten wie Erkältungen zu vermeiden, beispielsweise durch eine jährliche Grippeimpfung. Andernfalls kann eine scheinbar harmlose Erkältung zur plötzlichen Verschlechterung der COPD (sog. Exazerbation) führen, die mit massiver Atemnot und schlimmstenfalls einer Krankenhauseinweisung einhergehen kann.

Behandlung: So wird eine COPD therapiert

Die COPD ist eine Atemwegs-Erkrankung, die nicht heilbar ist. Mit entsprechenden Medikamenten und Verhaltensmaßnahmen kann man das Fortschreiten der Krankheit jedoch verlangsamen. Die oberste Empfehlung von Experten lautet: sofortiger Rauch-Stopp! Denn Zigarettenrauchen ist nicht nur Risikofaktor Nr. 1 für die Entstehung einer COPD, sondern trägt bei bestehender COPD auch erheblich zur Verschlechterung der Lungenfunktion bei. Um die Lungenfunktion und die körperliche Belastbarkeit aufrecht zu erhalten, empfehlen Ärzte ihren COPD-Patienten regelmäßiges Training, zum Beispiel in Form einer Teilnahme an einer Lungensport-Gruppe. Zur COPD-Basistherapie mit Medikamenten gehören atemwegserweiternde Mittel (sogenannte Bronchodilatoren). Inhalierbare Kortikosteroide werden meist bei akuter Verschlechterung oder bei schwerer COPD angewendet.

Husten: Welche Ursachen und Arten gibt es?

Generell ist Husten ein lebensnotwendiger Reflex und daher nicht per se schlecht. Beim versehentlichen Verschlucken oder Einatmen sorgt er dafür, dass der Fremdkörper aus den Atemwegen herausbefördert wird, bevor dieser Schaden anrichten kann. Im Rahmen einer Erkrankung ist Husten ein häufig auftretendes Symptom, das vielfältige Ursachen haben kann, z. B. einen grippalen Infekt oder ein chronisches Lungenleiden wie COPD. Unabhängig davon kann er auch als Reaktion auf Umweltreize wie trockene Luft, Staub oder Gase auftreten.

Ist der Husten ein Symptom bei Erkältungskrankheiten wie zum Beispiel einer akuten Bronchitis, spricht man auch von akutem Husten. Ist er aber eine Begleiterscheinung von anderen, chronisch verlaufenden Atemwegs-Erkrankungen wie beispielweise COPD oder Asthma, spricht man von chronischem Husten. Sowohl der akute als auch der chronische Husten können sich wiederum in Form eines trockenen oder eines produktiven Hustens äußern.

Unterschied zwischen Reizhusten und produktivem Husten

Trockener, unproduktiver Husten kann eine Reaktion der Atemwege auf verschiedene schädliche Reize, z. B. Rauch, Staubpartikel oder Chemikaliendämpfe sein. Der Reizhusten ist hartnäckig, schmerzhaft und ohne Auswurf. Die häufigsten Ursachen sind Rauchen, Staubarbeiten (z. B. Schleifen), schwere Erkrankungen der Atemwege wie beispielsweise Keuchhusten oder Tuberkulose bzw. Bronchialkarzinom, Sodbrennen (Refluxösophagitis) oder auch Arzneimittelnebenwirkungen.

Produktiver Husten resultiert meist aus einer Infektion mit Viren oder Bakterien. Häufig kommen zu einem produktiven Husten auch Fieber, Schnupfen oder Heiserkeit hinzu und es kommt zu einer vermehrten Schleimbildung. Dieser Schleim kann Nährboden für weitere Krankheitserreger wie zum Beispiel Bakterien sein. Es ist daher wichtig, das Abhusten des Schleims zu unterstützen, statt den Hustenreiz zu unterdrücken.

Husten als Symptom einer Erkältung

Vor allem in der Anfangsphase der Erkältung treten Heiserkeit und quälender Husten auf. Besonders letzterer ist eine der häufigsten Ursachen aufgrund dessen in der Erkältungssaison ein Arzt aufgesucht wird. Husten, der durch einen grippalen Infekt verursacht wird, äußert sich zunächst in Form eines trockenen (unproduktiven) Reizhustens. Im weiteren Verlauf der Erkältung husten Erkrankte zumeist Sekret ab (produktiver Husten), bevor der Husten gegen Ende des Infekts hin wieder trocken wird.

Ursächlich für Husten als Symptom einer Erkältung ist das Eindringen von Viren in die Atemwege, die zu einer Störung des Selbstreinigungsmechanismus führen. Dieser besteht aus den sogenannten Zilien, das sind Flimmerhärchen in der Lunge, sowie dem Husten. In gesundem Zustand sind die Atemwege von einem relativ dünnflüssigen Schleim, dem Surfactant, überzogen, der Fremdköper oder Erreger bindet und über das stetige Schlagen der Flimmerhaare nach außen getragen wird. Ist dieser Mechanismus überlastet, zum Beispiel durch besonders große Fremdstoffe, unterstützt der Husten als Schutzreflex der Atemwege. Der Hustenstoß befördert dann zum Beispiel eingeatmete Kekskrümel schnell wieder aus der Lunge. Besiedeln aber Erreger wie Erkältungsviren die Atemwege reagiert die Lunge mit verstärkter Schleimbildung. Dieser kann dann auch weniger dünnflüssig sein, sodass sich die Flimmerhaare nicht mehr gleichmäßig bewegen können und sich der Körper über das Husten stärker anstrengen muss, um den Schleim nach draußen zu befördern. Der Selbstreinigungsmechanismus wird blockiert und der Bronchialtrakt kann überempfindlich gereizt werden. Die Folge ist oft wochenlanges Husten, mit dem sich die Atemwege vom zähen Bronchialschleim befreien wollen.

Behandlung: Hustenreiz lindern und Atemwege befreien

Die Behandlung der Symptomatik richtet sich vor allem nach der Art des Hustens aus, denn jeder Husten ist unterschiedlich – dementsprechend sollte auch die Therapie sein. Generell sollte nicht nur der Husten selbst, sondern die ihm zugrunde liegende Erkrankung, z. B. der grippale Infekt, behandelt werden. Um den quälenden Husten zu lindern, eignen sich verschiedene Medikamente, die dabei helfen, den Selbstreinigungsmechanismus der Atemwege zu unterstützen. Liegt z. B. bei einer Erkältung festsitzender Schleim auf den Flimmerhaaren, so können Schleimlöser dafür sorgen, ihn zu verflüssigen, sodass sie sich wieder gleichmäßig bewegen und die Krankheitserreger abtransportieren können. Bei trockenem Husten können reizlindernde Medikamente helfen, den Hustenreiz zu stillen. Solche sogenannten Hustenblocker oder Hustenstiller sollten allerdings nicht bei verschleimtem Husten angewendet werden, da sie gleichzeitig mit dem Hustenreiz auch den Abtransport von Schleim und somit auch von Krankheitserregern hemmen. So beeinträchtigen sie die Genesung.

Bei akutem Husten bietet Aristo Pharma ein Portfolio passender Medikamente zur Selbstmedikation an, die unterstützen, die Beschwerden zu lindern, wie zum Beispiel Eucabal®-Hustensaft zur Linderung des Hustenreizes (anwendbar bei Kleinkindern ab 1 Jahr), Ambroxol Aristo® Hustensaft bei verschleimtem Husten und Bromuc® akut Hustenlöser, der zähen Schleim löst und das Abhusten erleichtert. Infekte, die sich bis in die tieferen Abschnitte der Atemwege (Lunge, Bronchien) ausgedehnt haben und ebenfalls mit Husten einhergehen, sollten einer ärztlichen Untersuchung unterzogen werden. Gleiches gilt bei Husten, der länger als 3-4 Wochen anhält oder zudem weitere Symptome wie Kurzatmigkeit oder Schmerzen in der Brust hinzukommen.

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