Herz-Kreislauf-Mittel

Bluthochdruck

Damit das Blut im gesamten Kreislauf des Körpers rotieren kann, ist ein gewisser Druck notwendig. Dieser Druck wird vom Herzen erzeugt, indem es sich zusammenzieht. Auf diesem Weg wird das Blut in die Arterien gedrückt und der Blutdruck steigt. Allerdings ist der Blutdruck nicht konstant, sondern unterliegt im Laufe des Tages einigen Schwankungen. Tagsüber, wenn der Körper psychischen oder auch physischen Belastungen unterliegt, sind die Blutdruckwerte wesentlich höher als während der Schlafphase. 
Man unterscheidet die Blutdruckwerte in systolischen und diastolischen Blutdruck. Hat sich das Herz maximal zusammengezogen, wird der höchste Wert erreicht und man spricht von einem systolischen Blutdruck. Anschließend erschlafft das Herz und der Wert sinkt auf das niedrigste Niveau ab. In dem Fall spricht man von einem diastolischen Blutdruck. Durch bestimmte Vorgänge im Körper kann der Blutdruck dauerhaft zu hoch sein, man spricht dann vom Bluthochdruck oder Hypertonie.

Symptome einer Bluthochdruckerkrankung
Personen, die unter Bluthochdruck leiden, wissen dies oftmals gar nicht, so dass die Erkrankung in vielen Fällen erst bei einer Routineuntersuchung festgestellt wird. Der Grund dafür ist, dass ein zu hoher Blutdruck anfangs keine Schmerzen oder Beschwerden hervorruft. Man fühlt sich leistungsfähig wie immer. Dies kann gravierende Folgen für den Körper haben, da der ständige hohe Druck die Blutgefäße stark schädigen kann. Die Gefahr,  z.B. an Angina pectoris (Durchblutungsstörung des Herzens) zu erkranken, steigt. Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden.

Therapiemaßnahmen gegen Bluthochdruck
Neben der Verordnung von blutdrucksenkenden Präparaten durch den Arzt sollten Hypertoniekranke das Rauchen einstellen, den Alkoholkonsum senken, sich verstärkt körperlich betätigen, Stressfaktoren abbauen, gesund ernähren und  bei Übergewicht das Gewicht reduzieren.

Chronische Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)

Wenn die körperliche Belastbarkeit aufgrund einer nachweisbaren Funktionsstörung des Herzens eingeschränkt ist, spricht man von einer Herzinsuffizienz. Das Herz ist nicht mehr in der Lage, die für die Versorgung des Körpers erforderliche Pumpleistung zu erbringen. Der Zeitraum, in dem sich die Herzinsuffizienz entwickelt bzw. besteht, bestimmt, ob es sich um eine akute oder um eine chronische Insuffizienz handelt. Auch als Herzleistungsschwäche bezeichnet, zählt die Herzinsuffizienz zu den häufigsten  Herz-Kreislauferkrankungen.

Ursachen einer chronischen Herzinsuffizienz
Die Ursachen einer chronischen Herzinsuffizienz sind hauptsächlich auf koronare Herzerkrankungen und Bluthochdruck zurückzuführen. In seltenen Fällen liegt die Erkrankung einem angeborenen oder erworbenen Herzfehler oder einer Schädigung des Herzens durch Alkohol zugrunde.

Symptome einer chronischen Herzinsuffizienz
Personen, die an einer chronischen Herzleistungsschwäche erkrankt sind, leiden häufig unter:
    •    Kurzatmigkeit
    •    Herzrasen bei körperlicher Anstrengung
    •    Müdigkeit
    •    Allgemeiner Leistungsschwäche

Therapiemaßnahmen gegen chronische Herzleistungsschwäche
Die Therapiemaßnahmen können je nach Ursache der Herzleistungsschwäche sehr unterschiedlich sein.

1) Handelt sich um einen angeborenen oder erworbenen Herzfehler, eignet sich eine Operation.
2) Eine medikamentöse Therapie mit entsprechenden Präparaten führt zur Entlastung des Herzens, zur Linderung der Symptome und verhindert das Fortschreiten der Erkrankung.