Urologika

Mit dem Fachbegriff "Urologika" wird eine Gruppe von ganz verschiedenartigen Arzneimitteln beschrieben, die jedoch eines gemeinsam haben. Sie dienen der Behandlung "urologischer" Erkrankungen und Beschwerden, also im weitesten Sinne Störungen des ableitenden Harnwegsystems. Dabei bildet das ableitende Harnwegsystem eine biologische Funktionseinheit bestehend zunächst aus den Nieren, die als Ausscheidungsorgane den Körper von Stoffwechselendprodukten befreien (d. h. den Harn produzieren) und gleichzeitig den lebenswichtigen Wasser- und Elektrolythaushalt kontrollieren. Der in den Nierenkörperchen (Nephrone) neugebildete Harn sammelt sich in den Nierenbecken und fließt über die Harnleiter in die Blase. Die Blase dient dabei als Speicher bis ein gewisser Füllzustand "Harndrang" signalisiert, der zur Ausscheidung des Harns über die Harnröhre führt. Dieser Mechanismus der Harnentleerung (Miktion) wird willkürlich eingeleitet und verläuft bei gesunden Menschen dann automatisch. Der physiologische Harn ist praktisch keimfrei, leicht sauer bis neutral und transportiert die Ausscheidungsprodukte in gelöster Form. Ändern sich diese fein aufeinander abgestimmten Bedingungen, so sind oft urologische Beschwerden, die akut aber auch symptomlos (latent) auftreten können, die Folge. Die Ursache dafür können äußere Einflussfaktoren sein, wie z.B. in die Harnröhre eindringende Krankheitserreger, die akute Entzündungen auslösen können, oder innere Einflussfaktoren, wie z.B. veränderte Stoffwechselaktivitäten und Prostata-Wachstum.

Viele der beobachteten Beschwerden sind Störungen des natürlichen Harnflusses bzw. des Miktionsvorgangs (das "Wasserlassen"), die sehr häufig als

• Entzündungen der Harnwege (durch Infektionen oder nichtbakteriell bedingte)
• Dysurische Beschwerden (unangenehmes bis schmerzhaftes Wasserlassen)
• Beschwerden bei gutartig vergrößerter Vorsteherdrüse (Prostata)

vom Arzt diagnostiziert werden. Ein ebenfalls sehr häufiges Krankheitsgeschehen sind

• Harnsteinleiden

Viele Urologen stufen die Harnsteinleiden (Urolithiasis) deshalb als Volkskrankheit ein. Ursache ist eine Übersättigung der normalerweise im Harn gelösten Mineralstoffe (Elektrolyte). Den Harnsteinleiden selber liegen meistens multifaktorielle Stoffwechselprozesse zugrunde. Oft erfolgt die Steinbildung langsam und unbemerkt, indem sich zunächst kleinste Kristalle ("Nierengrieß") bilden, die nach und nach zu größeren Steinen heranwachsen können.

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